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Chronik

1895 – 2015

Unsere 120-jährige Vereinsgeschichte

Der 25. Juli 1895 sollte die Geburtsstunde des Turnvereins werden. Sportbegeisterte junge Männer trafen sich im Lokal des Wilhelm Valbert: Wilhelm Vormstein, Gustav Grothe, Friedrich Schalenbach (I und II) Wilhelm Bühne, Heinrich Bühne, Karl Ruhland, August Lange, Wilhelm Valbert und Emil Bohle. Zum 1. Vorsitzenden wird Gustav Grothe gewählt. Geturnt wurde, bis zur Fertigstellung des „Valbertschen Saales“ im Apfelhof des Landwirtes Wilhelm Giebeler. Also exakt an der Stelle, wo heute die Mehrzweckhalle steht.

Leider fehlen für die Jahre 1896 bis 1911 schriftliche Unterlagen. Sie sollen - so wird überliefert - bei einem Brand vernichtet worden sein. Aus einem noch vorhandenen Kassenbuch lassen sich jedoch viele Aktivitäten und Kontakte ablesen. 1898 wurden Vorturnerstunden regelmäßig besucht. Es sind 45 Mitglieder. Im Jahr 1899 wurden Barren, Pferd und Reck angeschafft. Eine Fahrt zum Turnfest in Bonn wurde unternommen. Ansichtskarten und Uhrketten wurden 1900 zum Auffüllen des Kassenbestandes versteigert. 1901 wurden Fahrten zum Turnfest in Solingen und zum Kreisturnfest in Remscheid unternommen. Die Kapelle August Hund wird erstmalig 1902 erwähnt: Sie erhält 5 Mark für Musik, ein Frisör bekommt 6,50 Mark für das Haare machen der Theatergruppe. Eine Fahrt nach Wiehl wird im Jahr 1903 unternommen. Die Turner unternehmen 1904 eine Fahrt zum Haarkordberg-Sportfest. Im Jahr 1905 hat der Verein bereits 45 Mitglieder. Im selben Jahr wird ein neuer Barren angeschafft. Touren nach Stülinghausen und Ründeroth werden 1906 unternommen. Der TV Lantenbach kauft 1907 einen alten Barren vom Verein. Vorturnerstunden in Wiehl und Wiedenest, sowie das Kreissportfest in Solingen werden besucht. Im Jahr 1908 werden an den Gau die Gausteuer und Strafgelder entrichtet. Das Turnfest in Wiehl wird 1909 besucht. Im Jahr 1910 kostet eine Turnmütze 1,65 Mark. Die Vorturnerstunden werden regelmäßig besucht. 1911 zählt der Verein 58 aktive und 22 passive Mitglieder. Der Beitrag beträgt 40 Pfennig für aktive Mitglieder im Monat und der erste Turnplatz wird 1912 gekauft. Der TV Rebbelroth wird 1913 beim Amtsgericht eingetragen. Ein Zaun wird 1914 um den Platz errichtet. Am 1. August 1914 beginnt der 1. Weltkrieg. 1915 wird ein Holztor auf unserem Platz errichtet. Im Jahr 1916 lässt der Turnbetrieb nach. 1917 Wir leben noch.  2 Mark für passive Mitglieder im Jahren
 

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Der Turnbetrieb kommt im Jahr 1918 zum erliegen. Am 25. Januar 1919 wird der Turnbetrieb wieder aufgenommen. Das Gauturn-fest in Gummersbach wird besucht. 1920 wird das 25 jährige Jubiläum gefeiert. Eine Faustballmannschaft wird 1921 ins Leben gerufen. Das Reichsjugendturnen in Friedrichstal wird besucht. Am 6. Mai 1922 wird eine Versammlung einberufen in welcher über die Teilung des Vereins abgestimmt wird. Der Freie Turnverein Rebbelroth entsteht. Eine Damenriege wird aufgestellt. Die Vereinsbeiträge steigen 1923 bis ins Unermessliche. 1924 wird das Turnfest in München besucht. Beim jährlichen Stiftungsfest treten 30 Damen auf. Der Verein hat 85 männliche und 9 weibliche Mitglieder. Am 05.06.1924 Eintritt in den Städtebund für Leibesübungen. Vom 23. bis 24. August wird ein Gauturnfest in Rebbelroth durchgeführt. Am 3. August wird bei der deutschen Turnerjugend in Morsbach das Jungenturnen besucht. Der TV Rebbelroth nimmt am Stern - Hermanns - Lauf teil. Im Jahr 1925 steigt das Interesse der Damenriege. Am 10.04.1926 übernimmt erstmals eine Frau die Damenriege. Der Eintritt in den Reichsbund für Leibesübungen wird beschlossen. Marta Lenz wird 1927 Leiterin der Damenriege. 1928 werden verschiedene Veranstaltungen besucht.

Im Jahr 1929 tritt eine Belebung des Turnvereins ein. Eine Himmelfahrtswanderung wird 1930 durchgeführt. Die fällige Gausteuer wird 1931 bezahlt. Eine Abteilung für schulpflichtige Mädchen wird 1932 gegründet. 1933 wird das Deutsche Turnfest in Stuttgart besucht. Ebenfalls werden Gerätewettkämpfe besucht. Ein Gauturnen wird in Rebbelroth durchgeführt. 1934 lässt der Turnbetrieb nach. Einheitliche Satzungen werden 1935 für alle Turnvereine beschlossen. Die Jugend tritt 1936 in den Reichsbund für Leibesübungen ein. 70 Mitglieder zählt der Verein 1937. Der Turnbetrieb wird durch Unpünktlichkeit und Nachlässigkeit gestört. Ein Gerätewettkampf findet 1938 im Saal Valbert statt. Rebbelroth gewinnt

Die letzte Versammlung findet am 4.2.1939 statt. Am 1. September 1939 beginnt der 2. Weltkrieg. Mit der Besatzung des Ortes durch die Amerikaner am 11. April 1945 ist der 2. Welt-krieg auch für die Rebbelrother vorbei. Das Turnen ist von den Besatzungsmächten noch verboten. Handball wird jedoch gespielt. 1946 gewinnt der TV Rebbelroth die Kreismeisterschaft im Feldhandball. Werner Sommer und Otto Kritzler sind eifrige Förderer. In den Jahren 1947 bis 1954 sind immer wieder Sieger aus Rebbelroth in den Ergebnislisten bei Turnfesten zu finden. Am 20. März 1954 wird der Turnverein wieder ins Leben gerufen. Der Übungsbetrieb wird am 25.4.1954 aufgenommen. Im Jahr 1955 findet das Bezirkskinderturnen in Rebbelroth statt. Am Rheinischen Turntag in Bad Godesberg wird 1956 teilgenommen. Turnfeste in Gummersbach und Bergneustadt werden besucht. Die Himmelsfahrtwanderung findet wieder statt. Es wird an Lehrgängen teilgenommen. Der Antrag auf Errichtung einer Turnhalle wird 1957 gestellt. Eine Werbeveranstaltung für das Turnen findet 1958 im Saal Valbert statt. Turnvergleichskämpfe zwischen Klein Wiedenest und TV Rebbelroth finden statt. 1959 finden Vereinswettkämpfe statt. Der Jugendturnwart wird erstmals gewählt. Es wird Kurt Schreiber. 1960 Die Turnhalle kommt in Kürze! So prophezeit der 1.Vorsitzende des Gemeinnützigen Vereins Werner Sommer. Sportfest in Niederseßmar, Kinderturnfest, Gauturnfest in Derschlag, Altersturnen in Hackenberg werden 1961 besucht. Bis 1962 ist die Turnhalle noch nicht erstellt. Adolf Lehmann nimmt 1963 am 25 km Lauf in Paderborn teil. Das Turnfest in Essen wird besucht. Am 2.2.1964 werden neue Turnzeiten festgelegt. Das Turnfest in Remscheid wird besucht. Die Altersturner treffen sich erstmals am 11.03.64. Ein 20 km Lauf findet in Rebbelroth statt. Kurt Schreiber erhält das Deutsche Turnkreuz in Gold. Das Altersturnen in Münster wird 1965 besucht. In der Rebbelrother Halle findet das Richtfest statt. 70 Kinder nehmen 1966 am Turnen teil. Das Landesturnfest in Remscheid wird besucht. Das Bundesaltersturnen in Stuttgart wird 1967 besucht. Das Gauturnfest in Gummersbach sowie das Altersturnen in Bielstein wird besucht. Gertrud Mohrenstecher übernimmt 1968 das Frauenturnen. 40 - 50 Kinder nehmen 1969 am Turnbetrieb teil. Das 75-jährige Jubiläum wird 1970 gefeiert. Das Gaualterstreffen findet in Rebbelroth statt. Hermann Weldert übernimmt 1971 den Vorsitz des Hauptvereins. Neue Vereinssatzungen werden aufgestellt. Am 18.2.1971 entstehen drei Unterabteilungen:
1. Turnen 1. Vorsitzender Fritz Arndt
2. Tischtennis 1. Vorsitzender Manfred Günther
3. Fußball 1. Vorsitzender Eberhard Bruchhaus

Am Kinderturnen nehmen 98 Kinder teil. Das Mutter - Kind - Turnen wird eingeführt. Fritz Valbert und Grete Hardt erhalten 1972 den Gauehrenbrief. Von den Turnfrauen wird zum zweiten Mal der Pokal des Aggertaler Turngaus errungen. Auf einer Vorstandssitzung erscheinen 1973 zwei Jungsozialisten und wollen mit dem Vorstand über Sportplatz und Freibad diskutieren. Sie sind vom Gemeinnützigen Verein Rebbelroth. Fritz Arndt tritt aus beruflichen Gründen als 1. Vorsitzender zurück. Grete Hardt übernimmt die Leitung. Nach kurzer Zeit wird Toni Lehner neuer Abteilungsleiter. Ein Tag der offenen Tür wird 1974 veranstaltet, er soll den Turnbetrieb weiter beleben. Toni Lehner tritt aus gesundheitlichen Gründen von seinem Posten zurück. Hermann Weldert übernimmt die Abteilung geführt. Bei den Stadtmeisterschaften in Gummersbach können sich 16 Turne-rinnen und Turner in die Siegerliste eintragen. Das Rheinische Turnfest 1976 in Bergisch-Gladbach wird von sieben Teilnehmern besucht. Neue Schriftführerin wird Margot Drehsen. Inge Neumann wird Sozialwirtin. Erstmals wird die Nadel „Aktiv im DTB“ im Verein verliehen. Ilsetraut Müller wird 2. Vorsitzende des Vereins.

Im Jahr 1975 wird die 80-Jahrfeier unter Mitwirkung aller Abteilungen durch. Das Sportgebiet Rebbelroth mit Sportplatz und Schwimmbad wird 1977 zum Ge-werbegebiet „umgeplant“. Regelmäßig nehmen 33 Kinder am Turnen teil. Das Turnfest in Hannover wird 1978 von drei Rebbelrother Wettkämpfern besucht. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden Hermann Weldert, der 2. Vorsitzenden Ilsetraut Müller, der Schriftwartin Margot Drehsen und dem Kassierer Toni Lehner. Den Vorsitz des TV-Rebbelroth übernimmt 1979 Rudi Natzke. An den Vereins-meisterschaften nehmen 76 Sportler teil. Auf Initiative von Rudi Natzke wird 1980 ein neues Grundstück für den Sportplatz Rebbelroth gesucht. Ein wesentlich erweiterter Vorstand unter Rudi Natzke beginnt 1981 mit dem Ankauf von Grundstücken und der Planung für den Sportplatz. Der Vorstand besteht aus Hans Günther Rath, Dieter Röttger, Meinhard Rothstein, Kuno Breitkreutz, Peter Ulbig, Inge Neumann, Hans Klaus Katzenbach und Horst Mohrenstecher.

Erstmals wird 1982 ein Herbstfest vom Turnverein organisiert. Eine zentrale Mitgliederdatei wird eingeführt. Die erforderlichen Grundstücke für den Sportplatz werden 1983 erworben bzw. getauscht. Die Kaufsumme wird durch den Hauptverein (Erträge aus Festen, Ortssammlungen, Beiträgen usw.) und durch die Abteilungen Turnen und Fußball aufgebracht. 1984 sind insgesamt 13.000 qm Grundfläche im Besitz des TV-Rebbelroth bzw. werden von der Stadt Gummersbach zur Verfügung gestellt. Der Verein feiert im Jahr 1985 sein 90-jähriges Bestehen. Anlässlich des Herbstfestes wird dieses Jubiläum gefeiert. Ein Finanzierungsplan für den Bau des Sportplatzes wird 1986 erstellt.

Erstmals wird 1987 ein Straßenfest vom Turnverein organisiert und unter Mithil-fe der drei Unterabteilungen durchgeführt. Die Stadt Gummersbach erteilt 1988 die Baugenehmigung und stellt einen erheblichen Zuschuss zum Sportplatz zur Verfügung. Der Bau beginnt. 1989 wird eine Vereinschronik von Kurt Schreiber zusammengestellt. Der Vorstand des Hauptvereins besteht 1990 aus Rudi Natzke, Kurt Schreiber, Kuno Breitkreutz, Rainer Sülzer, Inge Hövel, Peter Kania, Friedhelm Funke von der Ruhr und Armin Betz. Der neue, dritte Sportplatz Rebbelroth wird am 31.8.1991 eingeweiht. Unter Beteiligung zahlreicher Bürger des Ortes und vieler Gäste aus Politik und Öffentlichkeit wird dieses Ereignis gefeiert. In Eigenleistung wird 1992 vom Verein ein Ballfangzaun um den Sportplatz errichtet. Bereits zum zweiten Mal wird 1993 auf dem neuen Sportplatz ein Spiel -und Sportfest durchgeführt. Die endgültige Bauabnahme des Sportplatzes ist 1994 erfolgt. Der Bau eines Geräte- und Umkleidegebäudes wird geplant. Eine Bauanfrage an die Stadt Gummersbach wird gerichtet. Am 18. Februar 1995 wird der große Gauturntag in Rebbelroth durchgeführt. Am 1. und 2. Juli wird das 100-jährige Jubiläum mit viel Prominenz aus Politik, Sport und Gesellschaft gefeiert. Die Karate-Sportgruppe unter der Leitung von Friedhelm Meisen wird als 4. Abteilung in den TV Rebbelroth aufgenommen. Auf der Jahreshauptversammlung 1996 wird Udo Bodden zum 1. Vorsitzenden des Gesamtvereins gewählt. Es finden monatliche Wanderungen mit der Wandergruppe statt. Der jährliche Wandertag des Aggertaler Turngaus findet in diesem Jahr in Ründeroth statt.

Die Fußball-Abteilung meldet 1997 eine Seniorenmannschaft und 3 Jugendmannschaften (DEF) zum Spielbetrieb an. Am 1. November stirbt Rudi Natzke an den Spätfolgen eines Verkehrsunfalls. Rudi Natzke war seit 1979 viele Jahre Vorsitzen-der des TV Rebbelroth und engagierte sich u .a. mit Erfolg um den Neubau des Sportplatzes. Der Verein schließt 1998 mit der Stadt Gummersbach einen nachhaltigen Nutzungsvertrag und übernimmt die Unterhaltung und Wartung der Mehrzweckhalle ab dem 1.1.1999. Die Karate-Abteilung berichtet von 70 erfolgreichen Karateka-Prüfungen im laufenden Jahr. Das Umkleide- und Gerätehaus auf dem Sportplatz wird 1999 seiner Bestimmung übergeben. Ein „Teilgrundstück“ das noch nicht im Vereinsbesitz ist, wird für 20 Jahre gepachtet. Die Jazz-Tanz-Gruppe von Anke Hövel feiert 10-jähriges Bestehen.

Die Abteilungen des Vereins melden 2000 erfreuliche Mitgliederzahlen: Die Fußballer haben 51 Mitglieder, die Karateka 80 Mitglieder und die Mutter-Kind-Gruppe betreut 17 Kleinkinder mit ihren Angehörigen. Am traditionellen Tischtennisturnier in der Mehrzweckhalle nehmen 55 Wettkämpfer teil. Die sehr aktive und erfolgreiche Karate-Abteilung holt fünf Deutsche Meister-Titel und veranstaltet im Mai 2001 die NRW-Landesmeisterschaft. Die Kassenwarte haben mit der Umstellung von DM auf Euro viel zusätzliche Arbeit. Gisela Schneider übernimmt 2002 die Seniorinnen - Gruppe von Inge Neumann. Andreas Gläser wird 1. Vorsitzender der Abteilung Turnen und Hartmut Hisge der Fußballer. Im September findet eine viel beachtete Veranstaltung „Tag der offenen Halle“ statt. Alle Abteilungen und Gruppen gewähren Einblicke in ihre Übungs- und Trainingsstunden. Die Wiederbelebung eines Herbstfestes zeigt 2003 nur mäßigen Erfolg, obwohl mit dem Auftritt des Jugendzirkus „Orlando“ ein besonderer Programmpunkt angekündigt war.

Im Mai 2004 feiert die Frauen - Gymnastik - Gruppe ihr 40-jähriges Bestehen. 60 Turnerinnen der aktiven Gruppen feierten mit und begeisterten mit humorvollen Einlagen und Tänzen. Übungsleiterin Gertrud Mohrenstecher erinnert an die Anfänge auf „Valberts Saal“ und begrüßt mit Freude Margitta Zühlsdorf und weitere 7 Mitbegründerinnen. Der Schulungsraum in der Mehrzweckhalle wird 2005 modernisiert und neu gestaltet. Auf der Jahreshauptversammlung wird eine Straffung der Vereins- und Vorstandsstruktur beschlossen, wobei die Eigenständigkeit der Abteilungen aber weitgehend beibehalten werden sollen. Zahlreiche Mitglieder werden für langjährige Treue zum Verein ausgezeichnet. Auf Initiative von Jochen Schürfeld wird 2006 wieder eine Männer-Sportgruppe ins Leben gerufen. Lotte Lenz blickt auf 80 Jahre Mitgliedschaft im TV Rebbelroth zurück. Kurz vor ihrem 86. Geburtstag besuchten Gertrud Mohrenstecher und Inge Neumann, als Vertreterinnen des Vorstandes, die Jubilarin und überreichten die Ehrenurkunde und einen Blumenstrauß.
 

Neumann

Das Hallendach der Mehrzweckhalle wird 2007 durch die Stadt Gummersbach erneuert. Akustische Probleme werden durch geeignete Maßnahmen anschließend erfolgreich beseitigt. Im November hieß es darum auch: “Hurra, unser Dachschaden ist behoben und das wollen wir feiern“. Der mit viel Mühe hergerichtete Rasensportplatz wird zum Ende des Winters 2008 von Wildschweinen derart umgepflügt, dass er nicht mehr bespielbar ist. Viel Arbeit für 2009! Aus beruflichen Gründen muss Geschäftsführer Thomas Schürfeld sein Amt aufgeben. Die Stellvertreterin Sabine Betz führt die Geschäfte unverzüglich und verantwortungsvoll weiter. Notwendige Umbau– und Reparaturmaßnahmen der Mehrzweckhalle werden 2009 durch die Stadt Gummersbach peu à peu erledigt. Vieles wird aber auch in Eigenleistung ausgeführt. Die Sportplatzrasenfläche muss aufwendig saniert werden. Mit einer großen Mannschaft nimmt der TV Rebbelroth am Jubiläumsumzug der Kreisstadt an-lässlich der 900-Jahr-Feier teil. Bei strahlendem Sonnenschein und entsprechend guter Laune zeigt sich der TV Rebbelroth von seiner besten Seite. „Bewegung hält fit“ - so lautet das Motto 2010 einer vom Landessportbund geförderten und vom Kreissportbund begleiteten Veranstaltung, die vom TV Rebbelroth im Februar in der Mehrzweckhalle durchgeführt wird. Themengerechte Vorführungen aller Frauengruppen des TV Rebbelroth, sowie Beiträge des Gesundheitszentrum Hilger und des backstage - Tanzstudios vervollständigen ein unterhaltsames Programm. Die Renovierung und Modernisierung der Halle macht Fortschritte. Die Eltern-Kind-Turngruppe von Anke Hövel und auch die Männer-Turngruppe unter Anleitung von Michel Israel erfreuen sich steigender Mitgliederzahlen.

Die Jahreshauptversammlung bestätigt im Januar 2011 den amtierenden Vorstand:
1.Vorsitzender Udo Bodden,
2. Vorsitzende Anke Hövel,
Geschäftsführerin Sabine Betz,
Schriftführerin Waltraut Küsters,
1. Kassierer Kuno Breitkreutz,
2. Kassierer Peter Kania,
Hallenwart Udo Bodden,
Pressewart Horst Mohrenstecher
 

Vorstand

Das Oktoberfest war ein voller Erfolg. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Mehrzweckhalle trafen sich Jung und Alt, Mitglieder und erfreulich viele Nachbarn zu einem vergnüglichen Abend. Die Mehrzweckhalle und der Sportplatz beschäftigen auch 2012 nach wie vor den Vorstand. Die Stadt Gummersbach hat der Erneuerung der Heizungsanlage in der Mehrzweckhalle zugestimmt und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Am 30. Juni verstirbt Inge Neumann im Alter von 87 Jahren. Als langjährige Übungsleiterin hat sie sich mit ihren Ideen und ihrem Engagement sehr verdient gemacht um den TV Rebbelroth.
Gleich zu Beginn des Jahres 2013 mussten wir auch von Anni Katzenbach für immer Abschied nehmen. Ihr plötzlicher Tod traf auch uns unvorbereitet. Sie sollte auf der für Ende Januar geplanten Jahreshauptversammlung für 80 Jahre Mitgliedschaft besonders geehrt werden. Der TV Rebbelroth hat mit ihrem Tod einen liebenswerten Menschen und eine begeisterte Turnerin verloren. Die neue Heizungsanlage ist nun endlich installiert. Die alljährlichen Berichte der Übungsleiterinnen sind durchgehend positiv. Nicht zu überhören ist aber auch ein altersbedingter Mitgliederrückgang. Dies betrifft ebenso die Männer– Turngruppe. Eine notwendige Satzungsänderung wurde auf der Jahreshauptversammlung beschlossen. Für die langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Heide Rode 65 Jahre, Christa Discher und Inge Hövel 60 Jahre, Christa Grebe 40 Jahre, Bärbel Gläser und Manfred Gräfe 25 Jahre.
Im Oktober 2014 findet unter dem Motto „die bewegte Turnhalle“ ein Tag der offenen Tür statt. Es werden Einblicke vermittelt in Übungs- und Trainingsstunden der Eltern-Kind-Gruppe, der Frauen Gymnastik und der Karate-Abteilung. In dankenswerter Weise wurde die Veranstaltung durch den Gemeinnützigen Ver-ein, die Freiwillige Feuerwehr und der Karnevalsgemeinschaft unterstützt.

Das Jahr 2015 steht ganz im Jahr für die Vorbereitung zur großen Jubiläumsfeier „125 Jahre TV Rebbelroth“.
 

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